Fachhochschule Düsseldorf
University of Applied Sciences
 
 
 

21. Januar 2009

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"Schlaue Köpfe für Düsseldorf" - Stipendiatenprogramm eröffnete Studierenden am Fachbereich Maschinenbau- und Verfahrenstechnik Wege in den Beruf

(sf) Das Stipendiatenprogramm "Schlaue Köpfe für Düsseldorf" der Stiftung Pro Ausbildung und der Unternehmerschaft Düsseldorf und Umgebung e.V. trägt erste Früchte: Am 20. Januar erhielten die 13 Stipendiaten des Fachbereichs Maschinenbau- und Verfahrenstechnik sowie zwei Studierende des Studiengangs Sozialwissenschaften der Heinrich-Heine-Universität ihre Zertifikate anlässlich eines Networkingabends im Düsseldorfer Industrieclub.

Vorab diskutierten die Studenten mit Fachleuten aus der Praxis über ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Und diese seien mehr als rosig, versprach Dr. Oliver Koppel vom Institut der Deutschen Wirtschaft in Köln. Vor allem für Ingenieure gäbe es mehr Jobs als Bewerber. „Und die Krise?", fragten die jungen Leute. Die spiele kaum eine größere Rolle - zumal sie hoffentlich zeitlich begrenzt sei. So suche SMS Demag beispielsweise aktuell 100 Ingenieure, betonte Monika Bergmann, Leiterin der kaufmännischen Berufsbildung bei SMS. Auch die anderen Unternehmen erklärten, man könne sich jederzeit bewerben. Es würde nach Bedarf eingestellt.
Statt auf finanzielle Unterstützung haben die Stifter auf die Herausbildung persönlicher Stärken der Studierenden, Praxisnähe und von Kontakten zu potenziellen Arbeitgebern gesetzt. Das Konzept ist gelungen. Innerhalb eines Jahres haben die Studierenden an vier Kompetenzwerkstätten teilgenommen unter Leitung eines professionellen Trainers. Hierbei ging es etwa um Rhetorik und Präsentation, Projekt- und Zeitmanagement. „Auch das Thema persönliche Erfolgsstrategien, war unglaublich effizient. Das hat meinen Blick auf das Wesentliche in Hinblick auf Studium und Beruf enorm geschärft und mir gezeigt, wie ich meine Kapazitäten noch mehr bündeln kann“, erklärt Kai Wichmann. Er studiert im fünften Semester Produktentwicklung und Produktion. Für ihn war das Programm ein voller Gewinn. Denn neben Führungen, etwa bei Daimler, erhielten die Geförderten Einladungen zu exklusiven Veranstaltungen wie dem "Tag der Unternehmerschaft" im Hotel Nikko und den „Kamingesprächen" im Düsseldorfer Industrieclub – Möglichkeiten, um mit künftigen Arbeitgebern in Kontakt zu treten. „Mir hat sich dadurch ein Weg zum Unternehmen geöffnet“, freut sich Wichmann, der zurzeit sein Praxisprojekt bei ABB in Ratingen absolviert und im Sommersemester seine Bachelorarbeit dort schreiben wird. „Es ist ein nahtloser Übergang von der Praxisphase in das Unternehmen“, ergänzt er.

Christoph Sochart, Geschäftsführer der Stiftung und der Unternehmerschaft sowie Vorsitzender des Fördervereins am Fachbereichs Maschinenbau- und Verfahrenstechnik freut sich über das gelungene Projekt: „Das Programm war zum einen für die Studierenden sehr erfolgreich. Zum anderen auch für die Unternehmen, denn viele waren positiv überrascht über die hohe Praxisnähe und das Engagement der Studierenden“. Nach dem erfolgreichen Pilotprojekt soll in Kürze das zweite Programm an den Start gehen.

Interessierte erhalten hierzu Informationen per Mail an:
bernhard.siemon@fh-duesseldorf.de oder sochart@unternehmerschaft.de


15 "Schlaue Köpfe für Düsseldorf" nutzten die Möglichkeiten, Kontakte zu ihren potenziellen Arbeitgebern zu knüpfen. Foto: Wilfried Meyer

FH Düsseldorf
08.03.2010 - 14:16

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