Fachhochschule Düsseldorf
University of Applied Sciences
 
 
 

7. September 2010

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Absolventin für ihre Diplomarbeit mit ARD/ZDF-Förderpreis für „Frauen + Medientechnologie“ bei der „ifa“ ausgezeichnet

Für ihre hervorragende Diplomarbeit zum Thema „3D-Fernsehen als Weiterentwicklung von HDTV“ ist Yvonne Klein am 3. September auf der „ifa 2010“, der Internationalen Funkausstellung, in Berlin mit dem mit 2000 Euro dotierten 3. Platz des ARD/ZDF-Förderpreises für „Frauen + Medientechnologie“ ausgezeichnet worden. Ihre Arbeit entstand 2009 beim WDR Köln in der Abteilung Technologie und Innovationsmanagement unter Betreuung von Prof. Dr.-Ing. Thomas Bonse innerhalb Ihres Studienganges Medientechnik am Fachbereich Medien der FH D. der Preis wird jährlich neu ausgeschrieben. Er prämiert herausragende, praxisrelevante Abschlussarbeiten von Frauen aus dem Bereich der Medientechnologie.
Den Preis überreichte Bertram Bittel, Vorsitzender der Produktions- und Technik-Kommission von ARD und ZDF sowie Direktor Technik und Produktion des SWR, der engagierten Diplomandin in feierlicher Atmosphäre vor rund 100 geladenen Gästen aus Medien, Hochschulen und Verbändent. Durch den Abend führte MDR-Moderatorin Anja Koebel.
Die 26-Jährige studierte von 2004 bis zum Abschluss ihres Diploms im Oktober 2009 Medientechnik. Ihre Praxissemester verbrachte sie als Foto-Assistentin in einem Foto- und Filmstudio in Stuttgart sowie in der Fernsehproduktion beim WDR Landesstudio.
Yvonne Kleins Ansatz ist es, 3D-Fernsehen im Kontext bestehender Infrastrukturen und Techniken zu betrachten. Die Arbeit gibt einen allgemeinen und kompakten Überblick über den derzeitigen Stand von 3D-Fernsehen. Anhand eines Praxisbeispiels wird die Komplexität von 3D-Aufnahmen erläutert und eine Qualitätsbewertung von fehlerhaftem 3D-Material durchgeführt. Demnach ist die Produktion, Verarbeitung und Übertragung von 3D-Inhalten im Vergleich zu 2D-Inhalten durch zusätzlich benötigte Kapazitäten erheblich aufwendiger und kostenintensiver.
Damit sich die Investitionen für die erforderliche Umstellung der Distributionswege und die Anschaffung von Produktionsequipment lohnen, muss die Akzeptanz von 3D-Fernsehen beim Zuschauer erreicht werden. Dafür notwendig ist neben der Etablierung eines einheitlichen Übertragungsformates vor allem ein breites Angebot an gut produzierten 3D-Inhalten. Des Weiteren muss aufbauend auf die sich etablierende HD-Qualität die räumliche Tiefe vom Zuschauer als zusätzliches Qualitätsmerkmal wahrgenommen werden.
Yvonne Klein lebt und arbeitet in Frankfurt am Main, wo sie seit 2009 als Messingenieurin im Bereich drahtloser Übertragungstechnik beim Hessischen Rundfunk angestellt ist.


Feierliche Preisverleihung bei der „ifa 2010“ in Berlin: Die Preisträgerin Yvonne Klein (v.l.n.r.) mit Moderatorin Anja Koebel (MDR) und dem Direktor Technik und Produktion Bertram Bittel (SWR). Foto: Thomas Bonse

FH Düsseldorf
21.03.2011 - 12:21

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